Erfahrungsbericht von Sherita Shepherd
Im folgenden möchten wir den Erfahrungsbericht
einer MuSES-Sitzung
von Sherita Shepherd veröffentlichen, welcher unseres Erachtens ein
gelungenes Beispiel dafür ist, wie intensiv sich das innere Erleben
einer solchen Sitzung gestalten kann:
| Probandin: | Sherita Shepherd, Idar-Oberstein |
| Stimulationssystem: | MuSES |
| Sitzung Nr.: | 3 |
| Sitzungsdatum: | 10.06.2000 |
| Sitzungsbeginn: | 18.30 Uhr |
| Programm: | AudioStrobe-CD Energetic |
| Sitzungsdauer: | 42 Minuten |
| Die Probandin besitzt keine Ausbildung in der Anwendung von Mentaltechniken. | |
"Nachdem ich einige Minuten der Musik zuhörte und mich entspannte, befand ich mich plötzlich in einem unheimlich wirkenden Traumwald. Er war sehr dunkel und es schien Einsamkeit zu herrschen. Ich ging durch den merkwürdig anmutenden, ruhigen Wald, bis ich an ein riesiges, dunkles, aber doch interessantes Schloß kam.
Ich ging in
das Schloß hinein und die Treppen rechts an der Wand hoch. Das Schloß
sah unbewohnt aus. Es war staubig, dreckig und es waren keine Möbel
darin vorhanden. Als ich oben an der Treppe angekommen war, konnte ich
von einer Brüstung aus hinunter in den großen Saal schauen.
Ich öffnete eine der vielen Türen und erschrak. Es war eine Folterkammer
und von der Decke hingen weiße Leichensäcke herab. Ich schaute
mich um und bemerkte einen mit Hand gezogenen Blutstreifen und viele Spuren
von kleinen Händen an der Wand. Ich rannte hinunter in den Keller
und sah einen schwebenden, neon-leuchtenden, flüssigen Ball vor mir.
Ich berührte ihn und er sog mich in sich hinein.
Auf einmal
war ich in einer wunderschönen Neonwelt. Es gab keine Grenze zwischen
Himmel und Erde, nur eine nicht mehr aufzuhören scheinende Weite
aus Neonfarben und eine 3D-Rutsche aus den gleichen Farben, die ich hinunter
rutschte. Die Neonfarben waren so ineinander verlaufen, daß es schon
sehr verwirrend aussah.
Am Ende der Rutsche angelangt, ging ich über einen Marktplatz in Griechenland. Ich hörte Musik und begann, in der Menge zu tanzen wie eine Zigeunerin. Alle standen um mich herum und klatschten zum Takt der Musik. Ich war in weißen, fast durchsichtigen Seidentüchern eingehüllt und trug goldene Armreifen, Fußketten, Ohrringe und eine goldene Halskette. Ich sah aus wie eine griechische Göttin. Dann ging ich zu einem Tempel, der aussah wie die Akropolis. Hinter dem Tempel sah ich eine hell schimmernde Wand, durch die ich hindurch ging.
Plötzlich befand ich mich vor einem dunklen Berg mit einer Höhle, aus der es wunderschön blau strahlte. Ich ging wie magisch angezogen hinein und stand auf einer Brücke aus tiefem, meeresblauem Wasser. Ich ging mit meinem weißen Gewand über die ewig lange Brücke und berührte die Wand der Brücke mit meiner Hand. Sie war auch aus Wasser! Der Berg, vor dem ich stand, war plötzlich aus Wasser. Überall, wo ich hinsah, war ertaunlich blau leuchtendes Wasser. Ich ging bis zum Ende der Brücke, die sehr hoch über der Wasseroberfläche des Meeres unter mir entlangführte. Ich sprang ins Meer und schwamm wie ein Fisch mit anderen Meerjungfrauen durch die versunkene Stadt Atlantis. Sie war so wunderschön! Die Algen, die Fische und die Sonnenstrahlen, die durchs Meer schienen!
Alles wirkte so real und deutlich! Es war so, als hätte ich für eine kurze Zeit meine Träume verwirklicht!"
Sherita Shepherd