von Lutz Berger, © 2002
Originalartikel: www.musikmagieundmedizin.de
Die folgenden Untersuchungen (BrainTech, Anfang ´90er) belegen: Die positive Wirkung und Wirksamkeit optisch-akustischer Geräte wurde bestätigt. Wie dieser Überblick zeigt, haben Mindmachines ein enormes therapeutisches Potential in den Bereichen Tiefenentspannung, Suggestibilität, Zugang zum Unterbewußtsein, als Lernhilfe, zur Streßbewältigung und zur Unterstützung des mentalen Trainings.
Entspannung
Eine überzeugende Doppel-Blind-Studie
mit dem Titel "Der Effekt von repetitiver audio-visueller Stimulation auf
skelettmotorische und vasomotorische Aktivität" nahmen Dr. Norman
Thomas und sein Assistent David Sievers an der Universität von Alberta
vor. Zwei Gruppen mit sogenannten "hypnose-resistenten" Personen wurden
getestet; die einen wurden optisch-akustisch mit 10 Hz stimuliert, die
andere Gruppe wurde aufgefordert, sich ein beruhigendes Bild vorzustellen
und "normal" zu entspannen. Gemessen wurden EEG, Muskelspannung und Fingertemperatur.
Resultat: Die Kontrollgruppe ohne Mindmachines gab zwar an, sich entspannt
zu fühlen, aber die Meßdaten bewiesen das Gegenteil: die Muskelspannung
war größer geworden. Wohingegen bei der Mindmachine-Gruppe ein
dramatischer Entspannungseffekt gemessen wurde, der auch über die
Sitzung hinaus anhielt. Fazit der Forscher ist, "daß auto-suggestive
Entspannung weniger effektiv ist als audio-visuell produzierte. Es scheint,
daß die audio-visuelle Stimulierung eine einfache hypnotische Methode
bei sonst resistenten Personen darstellt."
Cerebrale Leistung
Der Anästhesist Dr. Dr. Robert
Cosgrove, Stanford University, School of Medicine, begann 1988 mit Untersuchungen
zum Thema optisch-akustische Stimulation. In einem Resume schreibt er,
daß diese Methode "... bei den meisten Personen eine sehr starke
Entspannung verursacht. Die Wirksamkeit war so deutlich, daß wir
erwägen, die seditativen Eigenschaften solcher Geräte bei Patienten
vor und nach einer Operation einzusetzen. Weiterhin untersuchen wir ihre
Nützlichkeit in der Bekämpfung von chronischem Streß."
Darüberhinaus sieht Cosgrove ein großes Potential der Mindmachines
in der nachdrücklichen Förderung optimaler cerebraler Leistung:
"Die Langzeitwirkung eines regelmäßigen Gebrauchs dieser Geräte
für den Erhalt und die Verbesserung der Gehirnleistung, sowie in Bezug
auf die mögliche Verlangsamung der Abnutzung des Gehirns, wie sie
traditionell mit dem Altern in Verbindung steht, scheint uns äußerst
spannend zu sein."
Brain Entrainment und Bewußtseinsveränderungen
Auch Dr. Bruce Harrah-Conforth
untersuchte in einer Studie an der Indiana University die Wirkung von optisch-akustischen
Mindmachines. Im EEG ließ sich die Stimulation des Gehirns deutlich
nachweisen, ein Phänomen, das Harrah-Conforth "Brain Entrainment"
nennt. Bei einer Kontrollgruppe, die "rosa Rauschen" ausgesetzt war, konnte
dieser Effekt nicht nachgewiesen werden. Harrah-Conforth ist davon überzeugt,
daß Licht- und Tonsignale das sympathische und parasympathische Nervensystem
in Zustände führen können, die er als "Hyper- und Hypno-Erregung,
oder Extase und Samadhi" bezeichnet. Harrah-Conforth weiter: "Brain
Entrainment ist äußerst effektiv in der Induzierung von Bewußtseinsveränderungen
und geradezu narrensicher." Und obwohl diese Technik erst am Anfang steht,
prophezeit er ihr eine große Zukunft.
Neue kognitive Strategien
Dr. Gene W. Brockopp, Medizinforscher
aus Buffalo, New York, hält es für möglich, mit Hilfe von
Mindmachines "neue kognitive Strategien zu designen und zu entwickeln."
Darunter versteht Brockopp Techniken, welche die Kreativität fördern
und intellektuelle Funktionen steigern. Dies hängt insbesondere mit
der von Mindmachines stimulierten höheren Kohärenz der beiden
Gehirnhälften zusammen, was nicht nur für Künstler, Sportler,
Wissenschaftler und Geschäftsleute interessant ist, sondern beispielsweise
auch für Patienten, die ihr Immunsystem mit Hilfe von Bildern und
Suggestionen positiv beeinflußen wollen.
Der Hypnose-Faktor
Diesen Punkt halten auch andere
Forscher für spannend, beispielsweise der bekannte Biofeedback-Forscher
Dr. Thomas Budzynski. Er hält den "hypnotic facilitator" von optisch-akustischen
Mindmachines für äußerst effektiv, ein Punkt, der im Rahmen
des Neuen Lernens und bei gezielten Verhaltensmodifikationen (Autosuggestion
und Selbstprogrammierung) eine wichtige Rolle spielt. Dies kann entweder
in Verbindung mit therapeutischen Suggestionen oder entsprechenden Kassetten
geschehen. Budzynski entwickelte auf dieser Basis eine Reihe innovativer
Lerntechniken (Twilight Learning, Jet-Age-Mantra), welche die Kontrollinstanz
unseres Tagesbewußtseins gezielt umgehen, um den Lernstoff direkt
im Unterbewußtsein abzuspeichern.
Bessere Suggestibilität
Zu ähnlichen Ergebnissen kam
auch Dr. Roman Chrucky, Medical Director of the North West Jersey Development
Center in Totowa, New Jersey. Die beruhigende Wirkung von Mindmachine-Sitzungen,
so Roman Chrucky, hält oftmals zwei bis drei Tage an; auch die Wirksamkeit
von hypnotischen Induktionen und allgemeiner Suggestibilität wird
deutlich gesteigert. Darüberhinaus sieht der Mediziner einen direkten
Zusammenhang zwischen optisch-akustischer Stimulation und neuen, kreativen
Ideen und Gedanken.
Mindmachines und Migräne
Der englische Arzt Dr. J.
Anderson, behandelte Migränepatienten erfolgreich mit Mindmachines.
Von 50 untersuchten Personen gaben 49 an, die "photische Stimulierung"
habe ihre Migräne gelindert, bei 36 wurde sie ganz zum Verschwinden
gebracht. Allerdings handelte es sich dabei um keine Langzeituntersuchung,
andere Studien konnten diesen Effekt nur bedingt bestätigen. Dazu
kommt, daß es sich bei Migräne um ein komplexes Problem handelt,
psychologische, soziale und systemische Faktoren spielen eine wichtige
Rolle.
Besserer Schlaf
Auch William Harris, Direktor der
auf AIDS-Forschung spezialisierten Penwell Foundation, arbeitete intensiv
im medizinischen Bereich mit der optisch-akustischen Stimulation und sieht
darin eine ideale Hilfe, um immungeschwächte Patienten einerseits
zu einem besseren Schlafrhythmus zu verhelfen, und ihnen andererseits,
leichter Fokussier- und Visualisierungstechniken beizubringen, die am wirksamsten
im Zustand der Entspannung sind.
Hyperaktive Kinder
Dr. Harold Russe verwies 1991 im
Rahmen seines Vortrags beim jährlichen Treffen der AAPD (Association
of Applied Psychophysiology and Biofeedback), daß optisch-akustische
Stimulation im Beta-Bereich die kognitiven Funktionen bei hyperaktiven
Kindern steigern konnte. Sie schnitten bei IQ-Tests mit bis zu 10 Punkten
besser ab. Insbesondere in der Verbindung von optisch-akustischen Mindmachines
und EEG-Feedback sieht er ein wirksames Trainingsverfahren.
Für hyperaktive Kinder liegen auch aus Europa einige Untersuchungen und Einschätzungen vor, so zum Beispiel von Dr. Rudolph Kapellner, der 1992 auf einer Informationstagung des renommierten Schweizer Gottlieb Duttweiler Institutes einen interessanten und vielbeachteten Vortrag hielt. "Generell taucht man in einen Zustand tiefer Entspannung, Ruhe und Ausgeglichenheit (gepaart mit geistiger Klarheit) ein; seltener wird eine leichte Aktivierung beobachtet. Man könnte diesen Zustand allgemein als wache, ruhige und entspannte Aufmerksamkeit beschreiben."
Dr. Kapellner untersuchte auch die Wirkung optisch-akustischer Stimulation unter Berücksichtigung des Modells "außergewöhnlicher Wachbewußtseinszustände" nach Prof. Adolf Dittrich und hat " ... den Nachweis erbracht, daß bei Mindmachines nicht die Entspannung das zentrale Kriterium ist, sondern daß das Wesen der Mindmachines in ihrer Fähigkeit liegt, das Bewußtsein anzusprechen. Die dabei auftretende Entspannung ist eine notwendige, förderliche Voraussetzung und erwünschte Begleiterscheinung dieser Technologie, was jedoch erst unter den Gesichtspunkten der Bewußtseinsforschung, der Noetik, verständlich wird."
Ähnlich wie Dr. Gene Brockopp sieht Kapellner im intelligenten Gebrauch von Mindmachines unter anderem die Möglichkeit, neue kognitive Strategien und Denkmuster zu entwickeln: "Das Wirken der intentionalen Anwendung (von Mindmachines) führt zu Flexibilität im Denken, Übersicht über komplexe Zusammenhänge, Wahrnehmung der Komplexität im Mentalen als Antwort auf die Vieschichtigkeit der Aufgaben, reichhaltigem Fühlen und Intuition als komplementäre Ergänzung von Logik und Analytik, Erkennen und Erfahren unterschiedlicher Bereiche des Bewußtseins und der damit verbundenen besonderen Fähigkeiten und Qualitäten. Dies alles erfahren, geübt und im Alltag integriert, bildet das, was wir mit "Mentaler Kompetenz" bezeichnen."
Ängste reduzieren
Robert Linke, Student an der Universität
Wien, beschäftigte sich im Rahmen seiner Diplomarbeit mit der Frage,
inwieweit psychologische Standard-Tests ausreichen, die Wirkung von Mindmachines
zu untersuchen. Er kam zu dem Schluß, daß "traditionelle psychologische
Testverfahren wenig geeignet sind, die Wirkung von Mindmachines zu erfassen."
Bei seinen Untersuchungen stieß Linke auf überraschende Parallelen
zwischen Mindmachines und traditionellen schamanistischen Techniken. "Mindmachines
haben eine deutliche Wirkung auf den geistigen Zustand, welche mit einer
Bewußtseinsveränderung verglichen werden kann." Laut Linke läßt
sich die Wirkung von Mindmachines jedoch nur unter Berücksichtigung
veränderter Wachbewußtseinszustände (Prof. Adolf Dittrich)
verstehen und erklären. Eindeutig konnte jedoch Robert Linke in seiner
Arbeit nachweisen, daß sich Ängste mit optisch-akustischen Mindmachines
deutlich reduzieren lassen.
Leistungssport
Auch im Leistungssport stoßen
optisch-akustische Mindmachines auf großes Interesse. G. Batik schreibt
in seiner Diplom-Arbeit "Audiovisuelle Stimulation (Mindmachines) aus sportpsychologischer
Sicht" am Institut für Psychologie, Universität Wien als Fazit.
"Die Mindmachine bringt in jedem Fall eine Steigerung der Entspannung...
Die Wirkung der Mindmachine wird umso stärker, je besser die körperliche
Fitness ist... Die Herzfrequenz wird bei Anwendung von Mindmachines generell
niedriger als ohne Mindmachines... Der Körper reagiert auf Mindmachines
mit einer Verringerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks... Mindmachines
reduzieren die Angst besser als normale Entspannung... Sportliche Menschen
können die Angstreduktion mit Mindmachines besser nutzen als unsportliche...
Mindmachines können die Wettkampfangst, vor allem bei "Trainingsweltmeistern",
deutlich reduzieren... Mindmachines sind normaler Entspannung in allen
gemessenen Bereichen überlegen, wobei körperliche Fitness die
Wirkung der Mindmachines in Richtung mentale Fitness steigert."
Es fällt auf, daß die zitierten europäischen Ansätze und Arbeiten einen wesentlich breiteren philosophisch-psychologischen Bogen spannen als vergleichbare amerikanischen Studien und Untersuchungen. Grundlagenforscher M. Schirmbrand bringt es in seiner Diplomarbeit "Schamanistische Trancen und Mindmachines" (ebenfalls am Institut für Psychologie, Prof. G. Guttmann, Wien) auf den Punkt, wenn er schreibt: "Jede aktuelle wissenschaftliche Arbeit über Mindmachines ist als Grundlagenarbeit zu betrachten... Mindmachines haben eine deutliche Wirkung auf den geistigen Zustand, welcher mit einer Bewußtseinsveränderung verglichen werden kann... Die älteste bekannte schamanistische Trance-Technik und Mindmachines (als jüngste bekannte mentale Technik) haben bedeutende Ähnlichkeiten und große Gemeinsamkeiten."
Leichter Lernen
Mit dem pragmatischen Einfluß
optisch-akustischer Stimulation auf das Lernverhalten beschäftigte
sich die Diplomarbeit von Petra Braunschmied-Wolf. Bei Programmen zur Steigerung
der Konzentration verbesserte die Mindmachines die "Leistungen um mehr
als 100% gegenüber der Kontrollgruppe" ohne optisch-akustische Geräte-Unterstützung.
Allerdings: "Innerhalb der beiden Gruppen mit Mindmachines hat der Umstand,
ob die Versuchsteilnehmer die Mindmachine als angenehm oder unangenehm
erlebt hat, signifikanten Einfluß auf die Lernleistung (ca 45% Lernverbesserung
bei positiver gegenüber neutraler oder negativer Mindmachine-Erfahrung."
Der Umstand der individuellen Akzeptanz gegenüber Mindmachines erscheint
auch nach unseren Erfahrungen besonders wichtig. Denn Mindmachines sind
in ihrer Wirkung als "unspezifische mentale Katalysatoren" eine ideale
Projektionsfläche für psychologische Paradigmen und persönliche
Präferenzen, Glaubenssätze und Vorurteile. Darin ähneln
sie traditionellen Techniken wie Joga, Meditation oder dem autogenen Training.
Theorie ...
Soweit der Überblick über
aktuelle Studien und Untersuchungen. Es zeigt sich, daß die Wirkung
von optisch-akustischen Mindmachines nicht nur erfühl- und erlebbar,
sondern in ersten Ansätzen auch wissenschaftlich erfaßbar ist
.... und Praxis
Dabei kristallisieren sich bereits
heute in der medizinischen, psychologischen, pädagogischen und hedonistischen
Praxis vielfältige Möglichkeiten der Nutzung optisch-akustischer
Stimulation heraus. Die eine liegt im Bereich der Leistungssteigerung -
dazu zählen Entspannungstechniken, Konzenrationssteigerung und Techniken
des Neuen Lernens. Die andere Möglichkeit der Anwendung betrifft
die mentale Kompetenz - hier finden sich veränderte Wachbewußtseinszustände,
gelenkte Aufmerksamkeit, gezielte Verhaltensmodifikation und Mind Design,
ein Begriff des Trendforschers und Management-Trainers Gerd Gerken.
Dazwischen liegt ein offenes Feld therapeutischer Techniken, insbesondere im Hinblick auf Geist und Psycho-Neuro-Immunologie. Optisch-akustische Stimulation in Verbindung mit therapeutischen Suggestionen, katathymem Bilderleben, aktivem und passiven Visualisieren; allein, mit einem Coach oder einem Therapeuten, autonom oder mit entsprechenden Kassettenprogrammen. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß sich die positive Wirkung von optisch-akustischen Geräte bestätigt hat. Pauschalwarnungen à la "Vorsicht, unbekannt, laß lieber die Finger weg!" entbehren jeder Grundlage. Im Gegenteil: Alle bisherigen Beobachtungen sprechen dafür, daß Mindmachines interessierten Menschen neue Wege und Möglichkeiten eröffnen können, ihr geistig-seelisches Potential zu erweitern und ihr Leben signifikant zu bereichern.
BrainTech/Das Büro
Lutz Berger
Optisch-akustische Mindmachines finden Sie in der DreamStore.