von Lutz Berger, © 2002
Originalartikel: www.musikmagieundmedizin.de
Schwingung, Vibration, Frequenz - darauf basieren gleich mehrere Techniken und Verfahren, darunter auch Klassiker wie binaurale Schwingungen (Hemi-Sync) und die audiovisuelle Stimulation, aber auch elekrische und elektromagnetische Stimulation sowie taktile bzw. Vibrationsstimulation. Allen gemeinsam: Sie können Bewußtsein, Performance und Warnehmungsqualität verändern, je nach Frequenzbereich, daher auch die Einteilung in Delta-, Theta-, Alpha-, Beta- und Gammawellen.
Allen Interessierten, die diesbezüglich selbst experimentieren bzw. wirkungsspezifische Stimulationsprogramme erstellen wollen, mag die nachfolgende Frequenzaufstellung hierbei behilflich sein. Eine detailliertere Frequenzaufstellung in englischer Sprache finden Sie unter http://www.lunarsight.com/freq.htm, allerdings sind die Herkunftsquellen zum Teil nicht bekannt und die Angaben sollten daher nicht kritiklos übernommen werden.
Und - im Umgang und bei der Anwendung
bitte die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten:
Nicht im Verkehr und beim Betrieb
gefährlicher Maschinen, keinesfalls in Kombination mit Alkohol oder
Drogen, bei psychischer Instabilität und Neigung zur Epilepsie. Kurz
- für den strikten Hausgebrauch!
Die Gehirnwellen
Gehirnwellen sind die Summe der
elektrischen Aktivitäten der Großhirnrinde, die mittels Elektroden
an der Kopfhaut gemessen werden können. Jede der unzähligen elektro-chemischen
Entladungen unserer Nervenzellen erzeugt normalerweise ein winziges elektromagnetisches
Feld mit einer Frequenz zwischen einer und 40 Schwingungen pro Sekunde
(in Ausnahmezuständen auch bis 100 Hz und höher). Die Gesamtheit
dieser Signale ergibt die sogenannten "Gehirnwellen".
Delta-Wellen (0 - 4 Hz)
Wenn wir schlafen oder weitgehend
unbewußt agieren, dominieren Delta-Wellen. Sie stehen in Zusammenhang
mit Heilung (in Delta werden Wachstumshormone ausgeschüttet), trance-ähnlichen
und "nicht-physischen" Zuständen. In Kombination mit anderen Gehirnwellen
wird ihnen eine "Radar-ähnliche" Qualität nachgesagt (Anna Wise).
Deltawellen spielen auch im Austausch
zwischen Heiler und Patient eine wichtige Rolle (Messungen von Günter
Haffelder, Institut für Kommunikation und Gehirnforschung), 0.1 Hz
Craniosacrale Frequenz, die eine Reihe von körpereigenen Oszillatoren
(darunter Puls und Atem) in Harmonie bringen und dadurch das Immunsystem,
die generelle geistige und körperliche Verfassung und Performance
steigern soll. Lässt sich gut mit Effekten wie Phaser und Flanger
realisieren.
0.5 Hz
0.5 Hz wird mit tiefer Entspannung,
einer Reihe natürlicher Körperrhythmen und zur Vorbereitung auf
den Schlaf verbunden (manche Angaben 0.55 Hz).
1 Hz
Allgemeines Wohlgefühl, Balance
und Harmonie. Die Frequenz wird in Verbindung mit dem Wachstumshormon gebracht
(Michael Hutchison).
1.1 Hz
Die Frequenz 1,1 Hz steht gem.
Forschungsergebnissen von Equinox in Zusammenhang mit einer erhöhten
Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin.
1.45 Hz
Robert deStrulle bezeichnet 1,45
als "Tri-Thalamisches Resonanzformat", das eine Resonanz zwischen Hypothalamus,
Hypophyse und Zirbeldrüse herstellen soll und er schreibt, "daß
einige Ärzte und Audiologen der New England Dyslectic Center Group
mit dem tri-thalamischen Format ganz ausgezeichnete Behandlungserfolge
bei Legasthenie erzielt hätten, und daß eine weitere Studie
in Arbeit sei, die eine wesentliche Verbesserung der Situation von Alzheimer-Patienten
belege. Bisher konnten derartige Berichte noch nicht bestätigt werden
... (Jonathan Goldman)."
1.5 Hz
Jean Charles Genet, Direktor des
National Center for Integrative Medicine and The National Research Center
for Chronic Fatigue, beschreibt, daß seine Patienten bei dieser Frequenz
eine deutliche Linderung ihrer Symptome erfahren.
2.5 Hz
Frequenz gegen Schlafstörungen
und Schmerzen; soll Endorphine, körpereigene Opiate, freisetzen. Generell
erzeugen, so Equinox, die Frequenzen zwischen 0.5 und 4 Hz eine tiefe Entspannung,
fördern den Schlaf und lindern Schmerzen durch Stimulierung des Endorphin-Systems.
Theta-Wellen (4 - 8 Hz)
treten im Traumschlaf, während
bestimmter Trancezustände und in tiefer Meditation auf. Die Formationen
des Unterbewußten sind aktiv, das Tor zur Kreativität steht
offen. Dieser Zustand ist charakterisiert durch plastisches Vorstellungsvermögen,
erhöhte Lern- und Erinnerungsfähigkeit, Fantasiebilder, Inspiration
bis hin zu Traumsequenzen. Typisch für Gipfelerfahrungen und ideal
für freies Assoziieren und kreatives Denken - wenn man dabei nicht
einschläft. Thetawellen treten auch bei bestimmten mentalen Dysfunktionen
verstärkt auf und bei Kindern wird bis zum zehnten, zwölften
Lebensjahr ein hoher Daueranteil von Theta-Wellen gemessen.
• Für Biofeedback-Forscher Elmer und Alyce Green (Menninger Foundation) sind Thetawellen ideal, um "eine neue Art des Körperbewußtseins zu erfahren, das eng mit völligem Wohlbefinden zusammenhängt" und gehen mit "physischer Gesundheit und Regeneration" einher.
• Dr. Thomas Budzynski, der den "twilight state", lange Jahre wissenschaftlich untersuchte, fand Menschen in Theta hyper-beeinflußbar, wie in einer hypnotischen Trance und fähig, große Mengen Stoff in kurzer Zeit zu lernen. Theta, so Budzynski, ist ideal für Superlearning und um Suggestionen für Veränderungen im Verhalten zu ankern: "Während des hypnagogen Stadiums, dem Dämmerzustand zwischen Wachen und Schlaf, hat der Mensch die Eigenschaft, verbalen Lernstoff und fast alles, was sich verarbeiten läßt, unkritisch aufzunehmen."
4 Hz - Grenzfrequenz
Forschungen von Dr. Margaret Patterson
und dem Biochemiker Dr. Ifor Capel am Marie Curie Cancer Memorial Foundation
Research Department in Surrey, England, zeigten, daß Frequenzen um
4 Hz die Produktion von Catecholaminen anregen, die wichtig für Erinnerung
und Lernen sind. Als Grenzfrequenz zwischen Delta und Theta läßt
sich 4 Hz auch über die Ohren, oder - wie es die Schamanen tun - über
Trommeln oder Rasseln induzieren..
6 Hz
Richardson und McAndrew untersuchten
1990 den Einfluß von optisch-akustischen Mindmachines auf das Vorstellungsvermögen.
Sie konnten zeigen, daß Frequenzen zwischen 6 und 10 Hz effektiver
sind, als höhere Frequenzen (18 Hz ff). 6 Hz scheint zur Unterstützung
bildhafter Vorstellung besonders geeignet zu sein. Das bestätigte
auch J. Glickson (allerdings nur 4 Probanden) und die Arbeiten von Lehmann,
Koukou & Andreae zeigten 1979 anhand von EEG-Studien, daß im
Alpha-Bereich nur 9% der Testpersonen innere Bilder sehen konnten, 59%
dagegen im Theta-Zustand.
6.5 Hz
Die als Theta 2 bekannte Frequenz
geht bei 32-73% der Bevölkerung mit frontalen Aktivitäten bei
der Lösung mentaler Aufgaben einher (Yamaguchi, 1983).
7. 5 Hz
taucht in den letzten Jahren häufiger
in News- und Diskussionsgruppen auf, meist in Verbindung mit der Stimulation
überraschender Einsichten und kreativer Problemlösungen. Eine
der Quellen ist Dr. Barbara Brown (auch als "Pionier der Hirnwellenforschung"
beschrieben) gemäß welcher bei Applikation sanfter elektrischer
Signale von 7.5 Hz Gefühle "ozeanischer Selbstentgrenzung, außergewöhnlicher
mentaler Klarheit und PSI Erfahrungen, verbunden mit einem Gefühl
spiritueller Kraft" auftraten. Andere zitieren Itzhak Bentov, der auf interessante
5.5 Hz-Phänomene in unserem Blutkreislauf (stehende Wellen) stieß.
SPECIAL: 7.83 Hz / 8 Hz - Schumannwelle
und Grenzfrequenz
Ein biologisches System auf dieser
Frequenz befindet sich in Übereinstimmung mit der Resonanzfrequenz
der Erde und dem irdischen Magnetfeld, "der elektromagnetischen Matrix
für alles Leben auf diesem Planeten, die Frequenz in der sich alle
Lebensformen entwickelt haben und die bis vor wenigen Jahrzehnten noch
die vorherrschende elektromagnetische Frequenz war, in der sich alles Leben
abspielte (Michael Hutchison)." Taucht in Verbindung mit Obertönen
von 14, 20, 26, 33, 39 und 45 Hz auf (Schumannwellen).
Als einer der ältesten Taktgeber auf dem Planeten prägten sie weite Strecken der Evolution. Schumannwellen finden sich als Resonanzfrequenz in zahlreichen Körperrhythmen und üben eine Vielzahl positiver Wirkungen aus. Von Entspannung und Zentrierung über bessere Wundheilung bis zu Superlearning und schnelleren Reaktionen (elektromagnetische Stimulation mit 7.8 Hz bei Affen).
• Dr. Norman Shealy setzte Probanden 20 Minuten lang einem Flackerlicht von 7.8 Hz aus, wobei eine "signifikante Steigerung von über 25 % bei der Konzentration des Wachstums-Hormons DHEA festgestellt wurde (mit 7,8 Hz und allen Farben)". Bei 31,2 Hz (4 x 7.8 Hz) war die Resonanz noch höher. Zusätzlich stieg auch die Konzentration von Betaendorphinen und dem Hormon Gonadoliberin um 25 % an (fördert über die Freisetzung von Testosteron Muskelwachstum und Triebkraft).
• Am Forschungszentrum Aspen, Colorado, entdeckte man, daß Delphine diese Frequenz selbst erzeugen und von 7,83 Hz-Schallquellen angezogen werden.
• Dr. Ulrich Warnke, Gehirn-Magie. Der Zauber unserer Gefühlswelt): "Thalamus und Gehirnrinde (Kortex) bilden eine Einheit. Vom gesamten Informationstransfer erhält der Thalamus eine Kopie. Das jeweilige Muster schlägt sich in einer ununterbrochenen Oszillatorenrhytmik nieder, ganz ähnlich wie der Herzrhythmus. Der Thalamus ist der Schrittmacher der elektrischen Gehirnaktivität, des EEG. Die Frequenzen des Thalamus varieren um 7,8 Hz herum. Langsame Frequenzen bis 15 Hz innerhalb des Gehirns werden vom Thalamus synchronisiert". Ein wichtiger Teil des Thalamus ist der Hippokampus, eine Art Lernzentrum. Die Nervenzellen des Hippokampus sind die Schrittmacher einer ganz bestimmten Oszillation, des Thetarhythmus (4 bis 7 Hz). Bei Kindern ist dieser Rhythmus immer dominierend, bei Erwachsenen dagegen nur im Schlaf, bei tiefer Entspannung und bei Meditation.
Schumannwellen - Tendenz steigend?
Seit geraumer Zeit liest man über
einen Anstieg der Schumannwellen, die derzeit tatsächlich Schwankungen
unterworfen sind. Gleichzeitig sind die Messungen umstritten, im Gegensatz
zu denen der Geophysiker um Gabriella Sátori am ungarischen Nagycenk-Observatorium.
Die Crew erforscht seit Jahren die Entwicklung der Schumannwellen und kam
zu dem Schluß, daß nicht nur die Intensität, sondern auch
die Frequenz erheblich schwankt und sich in Richtung 8 Hz bewegt. Das klingt
lapidar, bildet aber die wichtige Grenze zwischen Theta und Alpha, den
Übergang zwischen zwei völlig verschiedenen Bewußtseinszuständen.
Mögliche Folgen
Theta verbindet uns mit unseren
unbewußten Anteilen, Trance sowie Erinnerungen an die Kindheit und
steigert die Empfänglichkeit für Suggestionen. Alpha steht für
bewusste, ruhige Aufmerksamkeit - ein gänzlich anderer Bewußtseinszustand.
Ob wir uns aber, wie Gregg Braden vermutet, bereits dadurch auf dem Weg
zu einer höheren Schwingung und Bewußtseinsebene befinden und
ob es sich dabei um einen Transformationsprozeß der Erde und der
Menschheit handelt - who knows? Vielleicht kommt es auch zu einem Polsprung,
wie Professor Bannerjee, Universität New Mexico, vermutet. Seinen
Forschungen zufolge hat das Magnetfeld in den letzten 4.000 Jahren die
Hälfte seiner Intensität eingebüßt, was in der Erdgeschichte
meist Vorbote eines Polsprungs war. Fragen über Fragen ...
Fakt ist, daß die elektromagnetischen Aktivitäten des Menschen in den letzten Jahren dramatisch zugenommen haben und wir in einer biologisch verwirrenden Vielfalt künstlicher Felder und Frequenzen leben, deren Wirkung auf Lebewesen weitgehend unter thermischen und technischen Aspekten betrachtet wird. Equinox über die Folgen: "Wir lernen das Ausmaß der negativen Einflüsse dieser neuartigen Strahlung erst langsam kennen: ohne Warnung durch unsere Sinnesorgane vollzieht sich der elektromagnetische Stress auf jeder Körperebene und entfernt den Organismus aus seiner natürlichen elektro- magnetischen Koppelung mit unserer Erde."
These Angels Don´t Play
Haarp
Das gilt erst recht für HAARP,
das HighFrequency Active Auroral Research Projekt. Die großflächige
Antennen- und Senderinstallation in Alaska dient zur Erforschung der Aurora
und die geplante Leistung soll 100 Gigawatt, 100 Milliarden Watt betragen.
Die größte, modernste und stärkste elektromagnetische Waffe
wird von der US Army betrieben, offiziell zu Forschungszwecken. HAARP führt
globale Experimente mit Schumannwellen und ELF-Modulationen durch und produziert
Störfelder von globalem Ausmaß. US-Patentschriften legen nahe,
daß sich so das Wetter (und das EEG) lokal und global manipulieren
läßt - und einige der Patentinhaber sollen an HAARP mitarbeiten.
Die schon ...
Und wie immer die gute Nachricht:
Mit akustischer, optischer oder elektromagnetischer Stimulation von 7.83
Hz erden Sie ihre körpereigenen Oszillatoren und verbinden sich wieder
mit Mutter Erde - wichtig, nicht nur am PC.
Alpha-Wellen (8 - 14 Hz)
tauchen in der Entspannung auf,
bei geschlossenen Augen und ausgeglichenen Menschen. Charakteristisch sind
wohlige Empfindung, ruhiges, fließendes Denken, zuversichtliche Stimmung
und ein Gefühl der Integration von Kopf und Körper. Alphawellen
sind "eine stabilisierende Kraft, die einen mit den vertrauten Daten alltäglicher
Prozesse versorgt. Wenn wir gesund und stressfrei sind, produzieren wir
eine Menge Alpha. Fehlt die Alpha-Aktivität, kann das ein erstes Signal
für Streß, Sorgen, Gehirnschäden oder Krankheit sein. Alphawellen
werden im Superlearning und Mentaltechniken (Silva-Mind-Control) genutzt
und in drei verschiedene Frequenzbänder eingeteilt. Eine bestimmte
Alpha-Unterdrückung kann den Zugang zu nicht-physischen Räumen
ermöglichen, die außerhalb unserer normalen Glaubenssätze
liegen. Dies geschieht im Tiefschlaf sowie in transzendentalen Zuständen
und transformiert die Wahrnehmung der Realität.
Der untere Alphabereich (8-10 Hz) ist für Selbstwahrnehmung, Balance und Kopf-Körper-Integration zuständig, der mittlere Alphabereich (10-12 Hz) für Zentrierung, Heilung und die Verbindung zwischen Körper und Geist, der obere Alphabereich (12-14 Hz) ist typisch für einen Zustand entspannter Aufmerksamkeit und Konzentration.
10 Hz
Prädestiniert zur Stabilisierung
und Harmonisierung. Eine biologische "Universal"-Frequenz", die sich im
EEG von vielen Säugetieren findet ("Unter klinischen Bedingungen ist
die Stimulationsfrequenz von 10 Hz am besten geeignet, eine Stabilisierung
und Harmonisierung des Organismus herbeizuführen, wobei es offenbar
keine große Rolle spielt, ob es sich um elektrische, elektromagnetische
oder Licht- und Klang-Impulse handelt (Equinox)").
So zeigen alle Lebewesen, bei denen man ein EEG ableiten kann, ein Frequenzmaximum bei etwa 10 Hz. Die gefundenen EEG-Frequenzen sind offenbar der Ausdruck einer engen Zusammenarbeit des Nervensystems mit dem niederfrequenten Erdmagnetfeld (Equinox). Forschungen von Dr. Margaret Patterson und Dr. Ifor Capel am Marie Curie Cancer Memorial Foundation Research Department in Surrey, England, konnten zeigen, daß eine Frequenz von 10 Hz die Produktion von Serotonin anregt. Eine weitere Besonderheit: Unter 10 Hz signalisiert die menschliche Stimme Entspannung, über 10 Hz beginnt der Stressbereich (Angabe eines Herstellers von Stimm-Stress-Analysen). Bei der Untersuchung von 135 ProbandInnen fand Equinox folgende Verteilung der bevorzugten Alpha-Frequenzen:
|
9 - 9,5 Hz:
|
20% |
|
9,5 - 10 Hz:
|
29% |
|
10 - 10,5 Hz:
|
18% |
|
10,5 - 11 Hz:
|
13% |
|
Sonstige:
|
10 % |
11.5 - 13.5 Hz
Der Bereich zwischen 11.5 und 13.5
Hz wird häufig als Grundlage für den kreativen Fluß von
Ideen bezeichnet … andere Quellen empfehlen einen Frequenzverlauf beginnend
bei 6 Hz und einer längeren Verweildauer auf 10 Hz.
12 - 14 Hz
Dr. Thomas Budzynski empfiehlt
ein Alpha 3 Training (12 - 14 Hz) zur Steigerung der kognitiven Fähigkeiten.
12 - 15 Hz
Frequenz aus den ADD-Neurofeedback-Protokollen
(Sherman und Lubar), sensorimotor rhythm, SMR. Liegt zwischen den Alpha-
und Betawellen und bietet das beste aus zwei Welten: Relaxed bei gleichzeitig
aktivierter vegetativer Motorik. Ein Plus an SMR-Aktivitäten im EEG
signalisiert Intelligenz und schnelle Reaktion. Optisch-akustische Stimulation
mit SMR-Frequenzen läßt die Anfallshäufigkeit bei Epileptikern
sinken. Das Gefühl ist vergleichbar mit einer Katze vor einem Mauseloch:
entspannt, aber jederzeit bereit zum Sprung. So wie die Mitte uns ermöglicht,
schnellstmöglich nach beiden Seiten hin zu reagieren.
DOSSIER:
Alphawellen und Blinzeln
Rund 15 mal in der Minute tun wir´s
- wo doch für die Reinigung des Auges ein Lidschlag alle zwei Minuten
reichen würde. Doch je mehr wir in Bedrängnis geraten, desto
häufiger wird mit den Wimpern geklimpert. Blinzel-Papst Professor
Joseph Tecce von der Boston Universtity analysierte das Fernsehduell der
Präsidentschaftskandidaten Bush und Dukakis. Auf das Reizthema Abtreibung
angesprochen, kam Bush damals mächtig ins Trudeln: 89 Lidschläge
pro Minute, einsamer Rekord. Und warum?
EEG-Messungen zeigen, daß
beim Blinzeln der Anteil entspannender Alpha-Wellen steigt, ein Liedschlag
unter Stress dauert daher eine halbe Sekunde, im entspannten Zustand blinzeln
wir doppelt so schnell. US-Psychologe John Stern: In die Enge getrieben,
"bleibt nur noch eins: den Aggressor optisch ausschalten, indem man die
Lider so oft wie möglich schließt. Blinzeln öffnet uns
ein Fenster, durch das man ins Gehirn des anderen sehen kann. Und je mehr
Aufmerksamkeit wir akustischen oder optischen Signalen schenken, desto
weniger blinzeln wir".
DOSSIER:
Alpha - aus den Tagebüchern
von Ken Wilber
"Alpha Wellen entsprechen dem wachen,
aber entspannten Bewusstsein, Beta Wellen intensivem und analytischem Denken.
Theta Wellen entstehen normalerweise nur im Traumzustand und manchmal in
Zuständen intensiver Kreativität, und Delta Wellen sind normalerweise
nur im Zustand des traumlosen Tiefschlafs zu beobachten. Alpha und Beta
Wellen sind also dem grobstofflichen Reich zugeordnet, Theta Wellen dem
feinstofflichen und Delta Wellen dem kausalen Reich. Man könnte auch
sagen, dass Alpha und Beta Wellen Ich-Zustände anzeigen, Theta-Wellen
Seelen Zustände und Delta Wellen Geist Zustände. Delta-Wellen
haben vermutlich etwas mit dem Zustand des reinen Zeugen zu tun, den die
meisten Menschen nur im traumlosen Tiefschlaf erleben ...
Am Anfang des Videos bin ich an der Maschine zu sehen; ich befinde mich im normalen Wachbewusstsein, weshalb man in beiden Hemisphären eine große Alpha und Beta Aktivität sieht. Außerdem sieht man aber auch sehr viele Delta Wellen; in beiden Hemisphären liegen die Delta Anzeigen im Maximumbereich, was vermutlich auf den Zustand der konstanten oder stabilen Zeugenschaft zurückzuführen ist. Dann versuche ich, in eine Art Nirvikalpa Samadhi - vollständiges Erlöschen der Geistestätigkeit - einzutreten, und innerhalb von vier bis fünf Sekunden gehen alle Anzeigen des Geräts vollständig auf null zurück. Es sieht so aus, als ob derjenige, der da angeschlossen ist, absolut hirntot sei. Keine Alpha, keine Beta , keine Theta Wellen; nur die Delta Wellen sind noch im Maximum.
Nach einigen Minuten dieses Zustands
beginne ich mit einer Mantra Visualisierungstechnik, der Yidam Meditation,
die für mich seit jeher eine Übung der feinstofflichen Ebene
ist, und schon werden neben den weiter im Maximum bleibenden Delta Wellen
viele Theta Wellen sichtbar. Die Tatsache, dass bei einer völlig wachen
Versuchsperson Theta Wellen auftreten, was normalerweise nur im Traumzustand
der Fall ist, und Delta Wellen, die normalerweise nur im Tiefschlaf auftreten,
scheint auf eine Gleichzeitigkeit von grobstofflichem, feinstofflichem
und kausalem Zustand hinzuweisen (z.B. Turiyatita). Auf alle Fälle
ist dies ein auffälliger Befund."
DOSSIER:
Meditative Hirnwellen
"Im Zustand der Meditation schläft
unser Gehirn nicht etwa ein, vielmehr befindet es sich im Zustand optimaler
Leistungsfähigkeit. Es ist entspannt und gleichzeitig jederzeit bereit,
auf externe Stimuli angemessen zu reagieren ...", sagt der japanische Neurophysiologe
Dr. Tomio Hirai, dessen Studie mit 48 japanischen Zen-Meistern und Schülern
ergab, daß sich mit der Dauer der Meditationserfahrung auch die Gehirnwellen
verschieben: Novizen (mit fünf oder weniger Jahren Praxis) produzieren
Alphawellen zwischen 10 und 12 Hz. Meister mit 10 bis 20 Jahren Meditationspraxis
lagen zwischen 7 und 8 Hz. Weitere Untersuchung von Dr. Tomio Hirai zeigen,
daß Patienten bereits von einem kurzen, täglichen Thetatraining
profitieren, insbesondere was Schmerzreduktion und allgemeines Wohlgefühl
betrifft. Inzwischen sind mehrere tausend Arbeiten über Meditation
veröffentlicht, viele beschäftigen sich mit ihren psychischen
und physischen Auswirkungen und Bioparametern wie Atem, Herz, Muskelspannung,
Metabolismus und Gehirnwellen.
• Die Biofeedback-Pioniere Elmer and Alyce Green zeigen, daß bereits wenige Minuten Thetatraining täglich einen profunden Effekt auf die Gesundheit hat, inclusive Immun-Stimulierung, Zunahme von Kreativität und Wohlgefühl.
• Laut Maxell Cade setzt sich State V (awakened mind) aus Betawellen (15-17 Hz), Alphapeaks (7-8 Hz), Thetazunahme (5-6 Hz) und mehr Deltawellen zusammen.
• Das and Gastaut (1955) untersuchten erfahrene Yogis und fanden im Samadhi-Zustand unter anderem hohe Amplituden von 40 Hz Aktivitäten im Gehirn.
• Der Neurologe Wolfgang Larbig, Psychol. Institut der Universität Tübingen, untersuchte, wie Schmerz in extremen Situationen unterdrückt werden kann. Er zeichnete die Gehirnwellen eines Fakirs auf und "wie bei einem Weltklassesprinter vor dem Start zeigt der Körper des Fakirs höchste Leistungsbereitschaft, peitschten die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin seinen Kreislauf auf Alarmstufe eins". Doch parallel zu den Betawellen zeigte das EEG immer langsamere Hirnaktivitäten, bis sich der Fakir willentlich in einen schlafähnlichen Zustand versenkt hatte. So konnte er selbst tiefe Fleischwunden ohne Schmerzen ertragen.
Äußere Entkopplung
ermöglicht innere Synchronisation
In dem, was man allgemein "mal
abschalten" nennt, liegt eine große präventive Bedeutung für
die Gesundheit. Denn durch dieses Abschalten von den äußeren
Rhythmen gibt man dem inneren Rhythmus die Möglichkeit, sich zu entfalten
und damit eine gewissermaßen freiwillige Reorganisation vorzunehmen,
bevor diese durch eine Erkrankung erzwungen wird. Dies war wohl auch ein
Sinn des biblischen 7. Tages, des Ruhetages (Dr. Lebrecht von Klitzing)."
Beta-Wellen (14 - 35 Hz)
Wenn wir in einem normalen, wachen
Zustand sind, mit offenen Augen, den Fokus auf die äußere Welt
gerichtet oder mit konkreten Problemen beschäftigt sind, dominiert
Beta. Betawellen werden mit Konzentration und Kognition assoziiert, aber
auch mit Stress, Hektik und Sorge. Ein hoher Anteil an Beta-Wellen korrespondiert
mit einem erhöhten Ausstoß von Streßhormonen. Beta wird
in mehrere Bereiche aufgeteilt, darunter
| SMR Beta (12- 15 Hz): | entspannte Aufmerksamkeit nach
außen
(Grenzbereich mit oberem Alpha) |
| Mittleres Beta (15-18 Hz): | aktiv gerichtete Aufmerksamkeit nach außen |
| Hohes Beta (18-35 Hz): | Stressbereich, Angst, hohe Anspannung |
15 - 18 Hz
Ein Training in diesem Bereich
kann im Neurofeedback zur Therapie hyperaktiver Jugendlicher (attention
deficit disorder, ADD) eingesetzt werden.
18 Hz
Der Arzt und Mindmachine-Entwickler
Davie Sievers (David Paradise) hat im Training mit Athleten festgestellt,
daß 18 Hz sie in einen "Ok, dann-laß-uns-mal-machen-Zustand
versetzt, was - auch wegen seiner langanhaltenden Wirkung - der ideale
Ausgangspunkt für optimale Leistungsbereitschaft ist".
20 Hz
Equinox: "In der Frauenheilkunde
konnten wir beobachten, daß Frequenzen um 20 Hz Schmerzen und Stress
auslösen können und somit vermieden werden sollten".
Frequenzangaben Equinox
Die schottische Ärztegruppe
Equinox arbeitete in den Achtzigern erfolgreich mit Alkohol- und Opiatabhängigen,
die sie mit cranialer Elektrostimulation behandelten. Auszug aus "Das Equinox
System", herausgegeben von Lutz Berger, Brain Tech: "Es wurden Hinweise
gefunden, daß Frequenzen kleiner 10 Hz eher auf das Endorphin-System
wirken, Frequenzen über 10 Hz eher dem Serotonin-System zugeordnet
werden können ... Die Analgesie, die mit Frequenzen um 200 Hz
erreicht werden kann, wird durch Serotonin-Antagonisten (z.B. p-chloro-Phenylalanin)
wieder rückgängig gemacht und findet bei Zerstörung des
Raphekernes, einem Serotonin-Hauptspeicher, gar nicht erst statt. Im Equinox-System
bevorzugen wir folgende Frequenzen/ Bereiche:
2,5 Hz zur Entspannung, bei
Schlafstörungen, bei Schmerzen (Endorphine)
10 Hz zur Stabilisierung, Harmonisierung,
als "Universal"-Frequenz
80-160 Hz gegen Schmerzen (Serotonin),
schwere Erschöpfungszustände
Diese Frequenzen können zur
Behandlung auch kombiniert werden, unsere Geräte ermöglichen
, zu der gewählten Frequenz, (meist 80-160 Hz) die Frequenz 1,1 Hz
dazuzumischen. Hierdurch wird eine Kombinationswirkung von Endorphinen
und Serotonin erreicht."
Gammawellen (35 - 100 Hz ff)
sind wenig erforscht und treten
bei Angstzuständen, Hyperaktivität, Spannungen, aber auch bei
körperlichen und geistigen Spitzenleistungen (peak performance) auf.
Gammawellen begleiten viele Geisteskrankheiten, darunter Schizophrenie;
sie tauchen aber auch bei mystischen und transzendenten Erfahrungen auf.
Vielleicht deuten sie auf den Verlust der Ichgrenzen hin. Erfahrungen beim
verstärkten Auftreten von Gammawellen reichen von Verschmelzungserlebnissen
mit externen Dingen oder Menschen bis hin zu einem Gefühl universellen
Wissens. Die Untersuchungen des amerikanischen Psychophysiologen Edgar
Wilson haben bei Menschen mit transzendenden Erfahrungszuständen extrem
hochfrequente Gammawellen bis zu 128 Hz nachgewiesen.
40 Hz
Zunehmend zeigt sich, daß
die Frequenz von 40 Hz ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis
des Bewußtseins ist. Prof. Dr. Rodolfo Llinas, Neurologe an der New
York University, sieht darin eine Art "Bindemechainismus" des Gehirns.
Dr. Charles Gray und Dr. Wolf Singer fanden heraus, daß größere
Netzwerke von Neuronen, die sich in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns
befinden, ihre Kooperation mit 40 Hz synchronisieren. Der Psychophysiologe
D. E. Scheer zeigte, daß "ein schmales Frequenzband um 40 Hz eine
focussierte Erregung anzeigt, die mit dem Lernprozeß in Verbindung
steht" und ein Training mit 40 Hz soll das Erinnerungsvermögen verbessern
und gegen Lernstörungen helfen.
DOSSIER:
A new Theory of Consciousness
Ober- und Untertöne spielen
im Gehirn eine wichtige Rolle, Hirnwellen schwingen sich in harmonikalen
Sprüngen auf externe Stimuli ein und Neurofeedback-Forscher Marty
Wuttke entdeckte, daß bei Alkoholikern obertonreiche Hirnwellen-Anteile
fehlen, charakteristisch für Suchterkrankungen. Umgekehrt stimuliert
ein spezielles Biofeedback-Training die harmonischen Theta- und Alphaaktivitäten
und die Rückfallquote bei wird deutlich gesenkt.
Das gilt insbesondere für 40 Hz, wie Marvin W. Sams in "A New Theory of Consciousness" (HEALTH/ SCIENCE, New Mexican 7/04/95) zeigt. Im Zentrum steht dabei die Ableitung harmonischer Untertöne von 40 Hz, die bekannte Frequenzen aus dem Neurofeedback in einen völlig neuen Zusammenhang stellt:
|
SMR:
|
13.0 - 13.5 Hz x 3 = 40 Hz |
|
Alpha:
|
9.5 - 10.0 Hz x 4 = 40 Hz |
|
Alpha/Thetagrenze:
|
7.5 - 8.0 Hz x 5 = 40 Hz |
|
Theta 2:
|
6.5 Hz x 6 = 40 Hz |
|
Theta 4:
|
4.0 Hz x 10 = 40 Hz |
|
Delta:
|
1.3 Hz x 30 = 40 Hz |
Audiovisuelle Stimulationssysteme (Mindmachines) zur Anwendung und EEG-Biofeedbacksysteme für eigene Untersuchungen finden Sie in der DreamStore.